Die Rettungsaktion von Kamboyo am 28. März 2006

Am 28. März 2006 wird ein einjähriger Elefant herumirrend gefunden.

Er sah dünn aus, und war offensichtlich eine Waise von ungefähr 6 bis 8 Monaten. Ihre Geschäfte in der nahe gelegenen Stadt von Mtito Andei vollendet, kehrte das "Mtito Schlingenfallen-Sammelteam" zurück, um die Waise mitzunehmen, die immer noch an dem selben Platz war, an dem sie zurück gelassen wurde. Es war ein kleiner Bulle. Auch wie bei Ithumbah wurden die Beide zusammengebunden und das Elefantenkälbchen zum nächsten Flugplatz (im Kamboyo Park - das Hauptquartier des Tsavo-Westnationalparks) gebracht. Wo er an einen Baum gebunden auf die Ankunft des Flugzeugs ausharren musste. Sehr wahrscheinlich hat es den Anschluss zu seiner Familie verloren, als diese von einheimischen verjagt wurden. Erst kürzlich wurden aus der nahe gelegenen Wakama (Mangaleti) Elefanten verjagt.

Als das Rettungsflugzeug ankam, wurde der Elefanten ins Flugzeug verfrachtet. Er bekam eine sanfte Beruhigungsspritze und Antibiotikum. Flüssigkeit traten aus Mund und Rüssel aus, weswegen er sofort behandelt wurde, als er ca. 6:30 in der "Nursery" ankam. Eine häufige Todesursache sind Lungenentzündungen.

So schwach wie er war, war er nicht wirklich aggressiv. Die Waise Kora kümmerte sich sofort um den Jungbullen, dennoch wies er seine Milch zurück. Erst am nächsten morgen, nachdem die Keeper die anderen Elefantenwaisen der Nurserystation herbeiholten, um den Neuankömmling zu begrüßen, akzeptierte er die Flasche, was das erste gute Zeichen war und die Hoffnung steigerte das durchaus eine Chance für den Jungbullen besteht.

Er wurde nach seinem Fundort Kamboyo getauft und auf ca. 8 Monate geschätzt. Offensichtlich schlecht genährt (wahrscheinlich seit 3 Wochen) kam er mit unzähligen Zecken übersäht (immer ein Zeichen der schlechten Bedingung) sowie ein angeschwollener Nabel (wahrscheinlich ein Nabelbruch) und einer übermäßigen Wurmbelastung in die Auffangstation. Jedoch ist die Tatsache, dass er Milch nimmt ein Hoffnungsschimmer ihn von den lästigen Parasiten zu befreien.

Er beruhigte sich sehr schnell und war im Stande, sich den anderen Kinderwaisen im Wald am Tag nach seiner Rettung anzuschließen.

Er hatte sichtlich Freude daran, wieder unter Artgenossen zu sein und deren Nähe zu spüren.