Vorschriften zur Haltung von Tieren

Bedeutung des Artenschutzes

Gelbbrustara - Foto Monika Drach

Der legale und illegale Handel mit geschützten Arten ist ein lukratives und boomendes Geschäft, da die Nachfrage ständig steigt. Große Gewinne werden erzielt. So kosten seltene geschützte Vogelarten zwischen 2.500 und 5000 Euro, 1 kg Elfenbein kostet ca. 400 Euro und für seltene Vogeleier werden bis zu 5000 Euro erzielt.

Helfen Sie selbst mit, die Arten zu schützen. Kaufen Sie keine Exemplare oder Gegenstände artengeschützter Tiere und Pflanzen!

Da viele Arten allein auf nationaler Ebene nicht erfolgreich geschützt werden können, haben sich viele Staaten in internationalen Übereinkommen - darunter auch die Bundesrepublik Deutschland - verpflichtet, den Handel mit gefährdeten Arten durch entsprechende Maßnahmen zu kontrollieren und den illegalen Handel wirksam zu bekämpfen.

 

Rund 150 wichtige Handelsstaaten sind bis heute dem Washingtoner Artenschutzabkommen (WA) von 1973 (CITES) beigetreten und verpflichten sich damit, gegebenenfalls Handels- und Besitzbeschränkungen für gefährdete und vom Aussterben bedrohte Arten zu erlassen.

 

Deutschland trat 1976 bei.

Das Besitzstreben nach seltenen artengeschützten Tieren hat oft einen psychologischen Hintergrund. Sich mit fremden Federn schmücken zu wollen, sich abzugrenzen von den vielen Anderen, etwas Besonderes zu sein, weil man etwas Besonderes besitzt. Dieses Besitzstreben setzt das Vermarktungskarussell in Gang und kann zum Aussterben der bedrohten Tiere führen.

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